Die Schweden rüsten in Sachen Supersportwagen weiter auf. Koenigsegg Automotive AB aus dem schwedischen Ängelholm will auf dem Genfer Automobilsalon im März 2019 einen neuen Supersportwagen namens Koenigsegg Ragnarok vorstellen.

Er soll der offizielle Nachfolger des aktuellen Top-Modells Koenigsegg Agera RS werden. „Ragnarok“ ist der schwedische Begriff für „Schicksal der Götter“ bzw. „Götterdämmerung“ und stammt aus der nordischen Mythologie. Auch ein der zweite Teil des Thor-Films ist mit „Ragnarok“ = „Tag der Entscheidung“ betitelt.

Koenigsegg Ragnarok

Koenigsegg Ragnarok

Koenigsegg Ragnarok – Hybrid-Supersportwagen

Mystisch scheinen auch die bisher bekannten Eckdaten des Koenigsegg Ragnarok. Unter dem noch extremer anmutenden Chassis aus Kohlefaser, arbeitet ein Hybridantrieb mit 1.440 PS. Christian von Koenigsegg gab auch Infos zum Motor des Koenigsegg Ragnarok. Dieser soll ein Update des 5,0 Liter großen Hochdrehzahl V8-Doppelturbo des Koenigsegg Agera RS sein und mit Hybridkomponenten ausgestattet werden.

Koenigsegg Agera RS

Der Koenigsegg Agera RS

Zu den Türen und dem Dach gibt es ebenfalls erste Aussagen seitens des Firmenchefs. Diese sollen in klassischer Manier ausfallen, das Dach kommt in einer Targa-Variante. Nachdem der Agera RS schon ein Topspeed von 457,33 abgeliefert hat, könnte es sein, dass der Ragnarok noch ein paar km/h schneller sein dürfte. Christian von Koenigsegg will sicher wieder den schnellsten Supersportwagen präsentieren.

Limitiert auf 120 Exemplare

Die Aerodynamik soll weitere Optimierungen erfahren und noch mehr Anpressdruck liefern, als bei den Vorgängern. Verantwortlich hierbei wird der überdimensionale Heckflügel sein. Dies ist bei einem Fahrzeuggewicht von nur 1.200 Kilogramm auch ein entscheidender Faktor.

Wer sich für ein Modell des Ragnarok interessiert soll sich schnell entscheiden. Zwar will die Supersportwagenmanufaktur die Stückzahlen beim neuen Modell auf 120 Exemplare steigern. Doch aus Erfahrung weiß man, dass diese innerhalb kürzester Zeit vergriffen sein werden.

Bildquelle: koenigsegg.com