Just im November, wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest, hat Panasonic noch mal nachgelegt und bietet mit der Lumix G 9 eine anspruchsvolle Luxuskamera in einem hochwertigen Gehäuse an. Ein High-End-Gerät, das, im Gegensatz zum zweiten Flaggschiff aus der Lumix-Reihe, der beliebten GH 5, nun vor allem für Fotografen konzipiert wurde.

Auch hochwertige Kameras können ein edles und begehrtes Geschenk sein

Das Beste daran: Wer die Kamera, die ab Januar 2018 regulär auf dem Markt ist, rechtzeitig vorbestellt, könnte sich damit unter Umständen sogar (s)ein edles Weihnachtsgeschenk sichern. Immerhin besagen die Gerüchte, dass die ersten Modelle der Kamera, die zum Preis von 1.699 Euro gehandelt werden soll, womöglich bereits ab dem 18. Dezember ausgeliefert werden.

Falls dies nicht klappen sollte, dürften sich Foto-Enthusiasten freilich auch über einen Gutschein unterm Weihnachtsbaum freuen. Zudem werden, dem Vernehmen nach, die Früh- und Vorbesteller mit einen Gratis-Batteriegriff belohnt.

Panasonic Lumix G9

Panasonic Lumix G9

Bildquelle: panasonic.com

Rasanter Autofokus und tolle Auflösung:

Dabei glänzt die edle Digitalkamera mit hinlänglich bekannten Features wie Post-Focus (dabei kann die Schärfe nachträglich auf den gewünschten Punkt gesetzt werden) sowie Fokus-Stacking, so dass gestochen scharfe Landschafts- oder Makro-Fotos möglich sind.

Neu ist eine so genannte High-Resolution Einstellung, bei der, dank Pixel-Shift-Funktion, aus acht Bildern ein extrem hochauflösendes 80-Megapixel-Foto errechnet wird. Jedenfalls dann, wenn die Kamera auf einem Stativ ruht und sich das Motiv nicht bewegt. Ähnliches war im Reigen der Micro Four Third Kameras bis dato nur vom Mitbewerber Olympus bekannt.

Mit ihren neuen Features richtet sich die G 9, im Gegensatz zur Lumix GH 5, die insbesondere bei Videografen (und das bis hin zu professionellen Produktionen) sehr bliebt ist, vornehmlich an Fotofreunde. Zumal auch der Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit (20 Bilder pro Sekunde) vollauf überzeugen.

Schon beim Kauf den späteren Einsatz im Blick haben

Damit empfiehlt sich die Lumix G 9 auch und gerade für Natur- und Sportfotografen oder jene unter uns, die gerne ihren quirligen Nachwuchs in Szene setzen. Wer eher ruhige Motive wie Stillleben oder Landschaften fotografiert, für den könnte dagegen nach wie vor eine Vollformatkamera die erste Wahl sein.

Hier entspricht der Sensor den Maßen eines herkömmlichen Dias aus analogen Zeiten. Dies führt vor allem in Schwachlichtsituationen zu einer gesteigerten Bildqualität. Zudem lässt sich gerade hier, beim großen Sensor, besser mit dem Schärfeverlauf spielen. Bei den wesentlichen kleineren APS-C oder MFT-Sensoren benötigt man dagegen besonders hochwertige, sprich lichtstarke, Objektive, um ein Motiv, etwa ein spielendes Kind, vor einem unruhigen Hintergrund freizustellen.

Sonys Angriff auf die Großen

Dabei hat sich gerade hier, bei den Vollformatkameras, in den letzten Jahren viel getan. Immerhin startete Sony mit seiner Alpha 7 Serie (s) einen Frontalangriff auf die großen Namen. Denn plötzlich war eine handliche spiegellose Kamera mit riesigem Sensor auf dem Markt. Vielleicht sogar als Experiment, das jedoch glänzend geglückt ist. Immerhin konnten sich etliche Profis, jahrelang anderen Herstellern treu verbunden, plötzlich für die kleine, aber hochwertige Digitalkamera erwärmen.

Die stellt natürlich auf für Laien, die das Besondere lieben, einen tollen Geschenktipp dar. Zumal, neben den Ur-Alphas, längst verschiedene Nachfolgemodelle – und das bis hin zur dritten Generation – auf dem Markt sind. So ließ Sony unlängst mit seiner Alpha 7R III, einer digitalen Systemkamera der Spitzenklasse, aufhorchen. Denn die ermöglicht, bei einer Auflösung von 42 Megapixeln, eine rasante Serienbildrate von bis zu 10 Bildern pro Sekunde. Technik, die natürlich seinen Preis hat. Immerhin liegt die UVP derzeit bei 3.499 Euro.

Sony Alpha 7R III

Sony Alpha 7R III

Bildquelle: sony.de

Darf es auch eine edle Kompakte sein?

Eindeutig eine High-End-Kamera aus dem Luxussegment stellt auch die RX 10 IV aus dem Hause Sony dar. Hier, beim neuen Flaggschiff der RX 10 Serie, verbietet sich der Begriff Kompaktkamera fast schon von selbst. Immerhin erreicht die Spitzen-Systemkamera, dank 315 Phasen-AF-Sensoren, sogar 24 Serienbilder pro Sekunde, wohlgemerkt mit permanenter Schärfenachführung.

Der gigantische Brennweitenbereich von 24-600 mm (bezogen auf das herkömmliche Kleinbildformat) sowie die 4K-Videofunktion tun dann ihr Übrigens, die RX 10 IV zu einem begehrten Weihnachtsgeschenk zu machen.

Sony RX10 IV

Sony RX10 IV

Bildquelle: sony.de

Ein Name, der für Luxus steht

Wenn es um Luxuskameras geht, wird man freilich an einem Namen nicht vorbeikommen: Leica. Unter anderem hat das Unternehmen mit seiner Leica Q, die 2015 auf den Markt kam, Maßstäbe gesetzt. Denn hier überzeugen Autofokus-Geschwindigkeit wie auch Bildqualität gleichermaßen.

Dabei präsentiert sich die Leica Q als eine der wenigen Kompaktkameras mit Vollformatsensor sowie fest verbautem Objektiv. Das alles in einem flachen und handlichen Gehäuse aus Magnesium, so dass derjenige, der die hochwertige Digitalkamera in Händen hält, von Beginn an ein gutes Gefühl hat.

Unter anderem besitzt die Kamera im klassischen Leica-Messsucher-Design einem Macro-Umschaltring, der eine Naheinstellgrenze von 17 cm ermöglicht, sowie einem hervorragenden Sucher.

Leica Q

Leica Q

Bildquelle: leica-camera.com

Natürlich haben aber auch Olympus (mit der E-M1 Mark 2), Canon (mit der EOS 6D Mark 2) oder Nikon mit seiner hochauflösenden D 850 in den letzten Monaten ein wahres Feuerwerk an Neuerungen und technischen Highlights abgebrannt, so dass demjenigen, der eine hochwertige Kamera als Weihnachtsgeschenk sucht, die Wahl nicht gerade leicht fällt.