Vergangenes Jahr feierte Mercedes-AMG sein 50-jähriges Jubiläum und machte sich selbst sein größtes Geschenk. Es enthüllte nämlich in Genf das Hypercar Mercedes-AMG Project One. Gespickt mit Formel-1-Technik bringt der Hybridsportler rund 1.000 PS auf die Straße. Hybrid deswegen, weil vier Elektromotoren mitverantwortlich für die enormen Leistungswerte des Affalterbachers sind.

Das Mercedes-AMG Project ONE Hypercar

Das Mercedes-AMG Project ONE Hypercar mit der markanten Ansaug-/Dachfinnen-Einheit

Mercedes-AMG Project One – 1.000 PS aus 1,6 Litern Hubraum

Downsizing ist beim Project One angesagt. Der Hypersportwagen orientiert sich an den aktuellen Formel-1-Motorleistungen. Die Literleistungen nehmen immer weiter ab, im Gegenzug erhöht sich die PS-Zahl. Auch AMG geht diesen Weg und holt aus einem 1,6-Liter-V6-Hybrid-Benzinmotor dank Direkteinspritzung einen vierstelligen PS-Wert bei Drehzahlen von bis zu 11.000/min.

Mercedes-AMG Project One

Mercedes-AMG Project One – Formel-1-Technik für die Straße

Mercedes-AMG Project One

Blick von oben auf das 1.000 PS starke Mercedes-AMG Project One Hypercar

Mitverantwortlich für diese Leistung ist eine elektrisch unterstützte Turboaufladung. Diese wurde 1 zu 1 den Formel-1-Rennern der Mercedes-AMG-Petronas-Serie entnommen. Wozu 1.000 Pferdestärken fähig sind, zeigen die Formel-1 ähnlichen Leistungsdaten. Die Höchstgeschwindigkeit des zweisitzigen Plugin-Hybrid-Supersportwagens One soll jenseits von 350 km/h liegen.

Mercedes-AMG Project One

Sicht des Piloten auf die Instrument im Innenraum des One

Was 11.000 Umdrehungen pro Minute für die menschlichen Gehörgänge bedeuten, kann man alle 14 Tage in der Rennsaison der Formel-1 auf den Pisten der Welt vernehmen. Das Hochdrehzahlkonzept scheint aufzugehen. Interessenten eines One stehen Schlange. Der Preis für den One beträgt 2,275 Millionen Euro.

Bildquelle: daimler.com




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