Ein weiterer Ferraristi kann sich über sein neues Fahrzeug freuen. Der Ferrari SP3JC wurde offiziell seinem Eigentümer übergeben. In Auftrag gab es John Collins, daher findet man auch seine Initialien „JC“ in der Bezeichnung des Ferrari. Collins Händler für klassische Ferraris aus Talacrest in Großbritannien.

Auf Basis des Ferrari F12tdf entstand der Ferrari SP3JC. John Collins wollte ein typischen Open-Air-Fahrzeug von Ferrari. Seine Vorstellungen waren die legendären Roadster aus den 50er und 60er Jahren. Der SP3JC stellt als Unikat ein individuelles Styling-Statement von Ferrari dar. Als „One Off“ repräsentiert er das Ergebnis von über zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit mit dem britischen Kunden.

Ferrari SP3JC - Seitenansicht

Das Unikat, der One Off von de Seite

Ferrari SP3JC – Unikat auf Basis des Ferrari F12tdf

Der Ferrari SP3JC zeigt ein äußerst muskulöses Design mit dynamischen Formen an den Flanken. Das Design der Motorhaube soll u.a die Konstruktion des V12-Motors hervorheben. An den Seiten finden sich neue Lüftungsöffnungen. Anstelle der kleinen Haubenöffnungen des F12tdf bieten nun zwei große, transparente Paneele Einblicke auf den 6,3-Liter-V12.

Ferrari SP3JC - Heckansicht

Von hinten sieht man deutlich die Airdomes mit den integrierten Überrollbügeln

Ähnlich wie bei den alten Ferraris, fällt der Kotflügel auf dem Weg nach hinten ab. Rücklichter des 812 Superfast überragen eine geschichtete Heck mit drei durchgehenden Lüftungsöffnungen und einem hervorstehenden Diffusor. Auch die Räder stammen vom Ferrari 812 Superfast. Hinter dem Sitzen sind Überrollbügel angebracht, die in Airdomes münden.

Ferrari SP3JC

Die Motorhaube gibt tiefe Einblicke auf den V12-Motor

Bislang sind uns nur wenige klassische Ferraris bekannt, die ein so buntes Farbspektrum zeigen. Laut Ferrari ließ sich John Collins von seiner Leidenschaft zum Thema „Pop Art“ inspirieren. Bianco Italia vermischt sich mit Azzuro Met und Giallo Modena. Auf die Felgen sind gelbe Zierlinien angebracht.

Ferrari SP3JC - One Off

Eine sehr individuelle Farbgebung im „Pop Art“-Styling

Die Sitze sind in blauem Leder mit weißem Einsatz eingefasst. Das blaue Leder reicht bis zum unteren Armaturenbrett. Die Farbe wird in den Kontrastnähten zur restlichen Innenverkleidung aufgenommen.

Die Umsetzung des Ferrari-Einzelstücks (One Off) übernahm wie auch schon beim F12 TRS das Ferrari Styling Center.

Image Credit / Bildquelle: ferrari.com