Rossin-Bertin Vorax - brasilianischer Supersportwagen

Wenn man von Brasilien spricht, denkt man zuallererst an den Karneval in Rio, an den Zuckerhut und die Traumstrände Ipanema und Copacabana. Wer Brasilien mit einem Supersportwagen verbindet, liegt im Falle des Vorax allerdings gar nicht mal so verkehrt. Vor kurzem wurde nämlich die Sportwagen-Studie Vorax der brasilianischen Firma Rossin-Bertin Vorax Performance in Sao Paulo vorgestellt.

Rossin-Bertin Vorax - brasilianischer Supersportwagen als Coupé


Der Name „Vorax“ stammt aus dem lateinischen und steht für eine Gecko-Art aus der Reptilienwelt. Zumindest optisch gesehen trifft der Name auf das Design des Vorax zu. Der Brasilianer Natolino Bertin Jr. hat sich für das Design des Vorax einen ehemaligen Chefdesinger von General Motors zur Seite geholt. Auf den ersten Blick fällt ein breiter Schlund, um den zwei Scheinwerfern herumgruppiert sind, ins Auge. Aggressivität und sportliche Dynamik verstrahlt der Vorax durch seitliche Sicken.

Den brasilianischen Vorax soll es schon Ende 2011 in zwei Motorisierungsvarianten in einer Kleinserie geben. Zum einen mit einem BMW-V10-Saugmotor mit 5 Litern Hubraum und 507 PS. In einer zweiten Kompressor-Ausbaustufe strebt man gar 750 PS Motorleistung an. Mit nur 1,3 Tonnen Eigengewicht, das zum Großteil durch den Einsatz von vielen Karbonteilen erreicht wird, sollen Sportwagenwerte erzielt werden, die man bislang nur von italienischen Marken her kennt. Die 750 PS-Variante soll es in nur 3,6 Sekunden auf Landstraßentempo schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt die brasilianische Vorax-Manufaktur mit 372 Kilometern pro Stunde an.

Der Preis für den brasilianischen Supersportwagen Vorax liegt laut Firmenangaben bei rund 290.000 Euro. Auch plane man eine Roadser-Version des Vorax. Laut Natolino Bertin Jr. sollen am Ende bis zu 1000 Vorax-Sportler auf Kundenwunsch einzeln von Hand gebaut werden.

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Rossin-Bertin Vorax - Cabrio
Rossin-Bertin Vorax - Roadster