Concorso d’Eleganza Villa d’Este

Vom 20. bis 22. Mai 2011 verwandelt sich die traumhafte Kulisse des Grand Hotels Villa d’Este und der Villa Erba in Cernobbio am Comer See erneut in ein einmaliges Ambiente für die schönsten Automobile und Motorräder aus vergangenen Epochen und die extravagantesten Konzeptfahrzeuge der Neuzeit. Zum ersten Male wurde der Concorso d’Eleganza Villa d’Este im Jahre 1929 ausgetragen und gilt heute als die weltweit traditionsreichste Veranstaltung seiner Art.

Concorso d’Eleganza Villa d’Este


Der Concorso bietet am an diesem Wochenende in den angrenzenden Parkanlagen der Villa Erba allen Auto- und Motorradliebhabern die Gelegenheit, Träume auf zwei und vier Rädern zu erleben. Neben den bereits am Vortag präsentierten Automobilen und Motorrädern werden dann noch zahlreiche andere hochrangige Klassiker in Sondershows gezeigt.

Gestartet wird in fünf verschiedenen Klassen. Dazu kommt eine Designausstellung hors concours. Eine fünfköpfige Jury wählt nach den beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este bekannten Kriterien wie Design, Erhaltungszustand und Originalität die Klassenbesten und einen Gesamtsieger unter den rund 40 Zweirädern.

Der Wettbewerb der klassischen Automobile wird wie in jedem Jahr in mehrere Fahrzeuggruppen unterteilt sein. In acht verschiedene Klassen warten die rund 50 Klassiker auf die Beurteilung der fünfköpfigen Jury. Neu ist in diesem Jahr, dass innerhalb des Wettbewerbs ein Schwerpunkt gesetzt wurde: Unter dem Oberbegriff „the sixties“ präsentieren rund zwanzig Ikonen in drei Fahrzeugklassen dieses stilprägenden Jahrzehnt für die Automobil-Enthusiasten am Comer See. Schon die Namen der Fahrzeugklassen der „sixities“ verheißen viel Qualität und Stilsicherheit: „The Glamour“, „The Sport“ und „The Unexpected“.

Für den Wettbewerb hat das Vorauswahlkomittee wieder außergewöhnliche Schönheiten aus sechs Jahrzehnten Automobilgeschichte für den Concorso d’Eleganza ausgewählt. Am Comer See werden unteranderem zu sehen sein:

Alfa Romeo TZ2 Coupé, Zagato, 1965
Als straßentauglichen Rennwagen stellt Alfa Romeo den Typ TZ 1962 auf dem Autosalon in Turin vor. Die Namenspaten sind das T von ‚turbolare‘, also einem Gitterrohrrahmen und Z wie ‚Zagato‘, dem Karossiers. Den nur 102 Exemplaren, die bis 1965 in Kleinserie produziert werden, folgt der auf der Rennstrecke deutlich erfolgreichere Alfa Romeo TZ 2. Die Leistung wurde auf 165 PS erhöht, das Gewicht nochmal auf 620 kg reduziert und das Fahrwerk verbessert. Atemberaubende 265 km/h stellte Alfa Romeo als Höchstgeschwindigkeit für seinen Sportwagen fest. Mit dem TZ2 gelang der Karosserieschmide Zagato ein bedeutender Vertreter des italienischen Automobildesigns der 1960er Jahre. Nur zwölf Exemplare verliessen die Fertigungshalle bis 1967.

Rolls-Royce Phantom II Special Town Car, Brewster, 1933
Bei dem Rolls-Royce des amerikanischen Rolls-Royce Händlers und Karossiers Brewster&Co handelt es sich um nichts anderes als das teuerste Auto seines Jahrganges. Aber es war nicht nur der Preis, der ihn zu einem Superlativ der Automobilgeschichte machte sondern auch sein Design. Dieser Rolls-Royce Phantom II verbindet Designelemente seiner Zeit zu einem stimmigen und einzigartigen Ganzen. Die lange Motorhaube, das niedrige Greenhouse und nicht zuletzt die V-förmige Windschutzscheibe sind die maßgeblichen Kennzeichen dieses Einzelstückes. Auch die inneren Werte suche Ihresgleichen: vergoldete Beschläge, indirekte Beleuchtung und feinstes Leder sowie Wollteppiche verwöhnen den Fahrgast. Alles zusammen ergeben nach Ansicht vieler Experten einen der besten und bedeutendsten Rolls-Royce, die jemals gebaut wurden.

Jaguar E-Type Coupé, 1961
Der Jaguar E-Type gehört zu den bekanntesten Automobilen der Welt. Neben den Qualitäten, die er mit allen Serienfahrzeugen seines Typs verbindet, hat dieser E-Type jedoch auch eine einzigartige Geschichte. Dieses Fahrzeug stand 1961 auf dem Automobilsalon in Genf und gehört damit zu dem ersten E-Types, die jemals gebaut wurden. Seine besondere Herkunft gerät jedoch über die Jahrzehnte in Vergangenheit – bis 1999. Da ist der Wagen in einem Schweizer Anzeigenblatt inseriert und bald schon wird klar, dass es sich um das ‚Genf-Auto‘ handelt. Ein Schweizer Sammler macht sich dann daran und restauriert den Erstling aufwendig und nach original Vorlagen. Fast ein Jahrzehnt vergeht, bis die Arbeiten vollendet sind. Über 30 Unterschiede zum Serienauto trägt der Wagen an und in sich.

Concorso d’Eleganza Villa d’Este
Concorso d’Eleganza Villa d’Este
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